Die Zeitungsfrau

26/04/2016

„Die Zeitungsfrau“ – Eine neue Episode aus dem Leben von Commissario Proteo Laurenti erscheint am 1. August

Verlagswechsel: „Die Zeitungsfrau“ erscheint im Piper Verlag in München, während die älteren Romane nach wie vor bei Zsolnay und als Taschenbuch im dtv vorliegen.

Dieses Mal dauerte die Wartezeit auf den nächsten Roman länger als sonst. Dafür gab es mehrere Gründe. Der erste liegt bereits drei Jahre zurück. Ein Autofahrer holte mich in Monfalcone vom Motorroller, als ich auf dem Weg zu einer Besprechung mit Filmproduzenten aus fünf Ländern war. Die Rekonvaleszenz dauerte vier Monate, die Folgeschäden sind inzwischen weitgehend auskuriert. Der Schadensersatzprozess sollte in diesem September verhandelt sein. Untätig war ich in der Zwischenzeit jedoch nicht.

Ein zweiter Roman ist unterwegs: Ein Wechsel des Genres zwischendurch tut so gut, wie der des Verlags: Ein zweites Romanmanuskript liegt zur Überarbeitung bereit, an die ich mich gleich nach Abschluss des Lektorats und der Druckfreigabe der „Zeitungsfrau“ setze. Es handelt sich um einen brisanten Politthriller von fünfhundert Seiten mit dem Titel „Borderless“, in dem der Commissario allerdings keinen Platz hat. Seine geographische Ausdehnung erstreckt sich vom Kanzleramt in Berlin bis an die Türkisch-Syrische Grenze, vom Innenministerium in Rom nach Zagreb, Pullach, Salzburg, Rijeka bis nach Triest und Grado. Die zeitliche Dimension reicht von der Zeit des 1. Weltkriegs bis in die Gegenwart.

Eine Pause für Laurenti: Die vom greisen Gerichtsmediziner Galvano in „Keine Frage des Geschmacks“ beschworene Paralleltreue will schließlich auch beim Schreiben geübt werden. Doch los wird mich Proteo Laurenti deshalb sowenig, wie ich ihn. Er wird danach wieder zum Zug kommen.

Lektorat: Was mich besonders freut ist, dass beide Manuskripte wieder durch Christiane Schmidt lektoriert werden. Sie betreute bereits den letzten Laurenti: „Im eigenen Schatten“.